MEISTERKLASSE PORTRAIT 27|28

Fotografie ist mehr als Technik
sie ist eine Haltung, ein Blick, ein Atem.

Mit dieser Meisterklasse öffne ich einen Raum:
für Neugier, für Stille, für Experiment und für ehrliche Bilder.
Über 20 Monate, in 10 intensiven Wochenend-Workshops,
arbeiten wir gemeinsam Schritt für Schritt, Modul für Modul
an deiner visuellen Identität..

Du wirst:

  • lernen, wie Licht, Raum, Schatten und Umgebung zu Resonanzkörpern für Charakter und Stimmung werden,

  • deine eigenen Bilder in Geschichten verwandeln nicht als einzelne Fotos, sondern als kunstvolle Serien mit Tiefe und Struktur,

  • Raum finden, deine Handschrift zu entdecken und zu formen deinen Standpunkt als Fotograf:in, deine Haltung als Mensch,

  • begleitet werden: durch Feedback, Austausch, Reflexion und Mentoratsmomente nie allein, aber selbstbestimmt,

  • am Ende ein Werk in Händen halten: eine Serie, eine Mappe, ein Portfolio — Ausdruck deiner Vision, deines Blicks, deiner Seele.

Diese Meisterklasse richtet sich an alle, die nicht nur fotografieren wollen — sondern sehen, fühlen und gestalten wollen.

ZWISCHEN POSE UND PERSÖNLICHKEIT

DER WEG. DIE FRAGEN. DIE BILDER

Wer bist du? als Mensch und Fotograf:in

Im Mittelpunkt dieser Masterclass steht nicht eine Methode, nicht ein Stil, nicht ein „so macht man das“.
Im Zentrum stehst du – mit deiner Persönlichkeit, deiner Art zu sehen, deiner Sehnsucht nach Bildern, die etwas erzählen.

Hier geht es um Wachstum, um das Werden einer eigenen fotografischen Handschrift.Nicht um Standards. Nicht um Nachahmung.
Sondern um das Finden einer Bildsprache, die atmet, die dich spiegelt, die unverwechselbar ist.

Langsamkeit als Stärke, Entwicklung, die Zeit bekommt

Über 20 Monate wächst diese Reise.
Mit Raum, mit Ruhe, mit Wiederkehr und Fortschritt.
Kein schneller Workshop, kein Wochenend-Feuerwerk. Sondern ein Weg, der dir erlaubt, tiefer zu schauen, Fragen zu stellen, Umwege zu gehen, neu anzusetzen.
Es geht nicht nur um Technik.
Sondern um Projekte, um Erzählen, um Haltung.
Um das, was bleibt.

Praxis, Projekte und die Freiheit zu experimentieren

Du arbeitest an deinen eigenen Themen, deinem Blick,
deinen Geschichten.
Du entscheidest, was dich ruft,
welche Formen du erkunden willst.
Theorie kommt nur dort hinein, wo sie hilft.
Der Rest ist deine Neugier, dein Experiment, dein fotografisches Wagnis.
Hier darfst du ausprobieren, scheitern, umwerfen, neu beginnen. Genau dort entsteht Kunst.

Zeit, Muße und das Geschenk des Wiederholens

20 Monate öffnen einen Raum, der selten geworden ist:
Zeit. Pausen. Erkenntnisse. Momente des Wandels.
Bilder, die nachreifen. Kein Druck zur schnellen Perfektion. Sondern die Freiheit, zu wachsen mit Anspruch, mit Herz,
mit künstlerischer Tiefe.

MENTORING BEGLEITUNG AUF AUGENHÖHE

Neben der Gruppe gibt es Zeit nur für dich:
1:1-Mentoring, persönliche Kritik, Unterstützung genau dort, wo du sie brauchst.
Es ist Platz für Unsicherheiten, für Fragen, für Richtungswechsel.
Für Entwicklung, die nicht laut, aber tief ist.

Abschluss mit Sichtbarkeit

Am Ende steht mehr als ein Ordner voller Bilder. Es steht ein Werk: eine Serie, eine Haltung, ein Blick.

Und eine gemeinsame Ausstellung, in der all diese gewachsenen Stimmen sichtbar werden – großformatig, präsent, klar.
Ein Moment, in dem du zeigen kannst: Hier bin ich. Hier ist meine Handschrift.

Kleine Gruppe, große Nähe

Die Meisterklasse ist bewusst klein: maximal zehn Teilnehmer:innen.
Damit entsteht ein Raum für Austausch, Echtheit, Resonanz.
Zwischen den Modulen geht die Reise weiter:
Feedback, Reflexion, Gespräche ein kontinuierlicher Prozess, keine losen Inseln.
Ein gemeinsames Denken, Fühlen, Schauen.

MODULE UND ZEITFENSTER, THEMENRÄUME, KURSBEITRAG

  • Akademie für Fotografie Hamburg
    16.- 17. Januar 2027

    Ziel:
    Selbstverständnis + Grundlagen des Blicks

    Der Auftakt des Programms. Identität, Persönlichkeit und Haltung bestimmen, wie du Menschen
    siehst und porträtierst.
    Ideal als Start im Winter: klarer Neubeginn, energiegeladen.

    Bevor du andere porträtieren kannst, musst du wissen, von wo aus du schaust.
    Was ist dein innerer Standpunkt?
    Was berührt dich?
    Welche Brüche, welche Sensibilität, welche Stärke trägst du in dir?

    Dieses Modul ist eine Einladung zur Selbstreflexion.
    Wir erforschen die eigene visuelle Biografie: Bilder, die dich geprägt haben; Menschen, die dich
    beeinflusst haben; Erfahrungen, die deine Art zu sehen formen.

    Denn: Jede Fotograf:in ist ein Spiegel.
    Man erkennt dich in der Art, wie du Licht setzt, wie nah du gehst, wie lange du wartest.
    Dein Blick erzählt immer eine zweite Geschichte.

    Inhalte:
    – Visuelle Biografie
    – Persönliche Haltung & Motivation
    – Selbstportrait-Arbeit
    – Gesprächsführung / Nähe / Vertrauen

    Hausaufgabe

  • Akademie für Fotografie Hamburg
    05. - 07. MÄRZ 2027

    Ziel:
    Licht lesen lernen + emotionale Lichtführung
    Die Grundlage für alle kommenden Module:
    Licht & Schatten, Low Key, High Key, warme/kühle Lichtstimmungen, Close-Up-Licht.

    Licht ist die älteste Sprache der Fotografie.
    Es definiert Form, erzählt Emotion, offenbart Wahrheit oder verbirgt sie.

    A – Licht lesen: die stille Vorbereitung

    Bevor ein Foto entsteht, lernst du zu sehen:
    Wie fällt Licht durch ein Fenster?
    Wie verhält sich Schatten an einer Wange?
    Warum ist das eine Licht tröstend, das andere kühl und distanziert?

    Wir betrachten Licht als lebendiges Material:
    warm – kühl, weich – hart, diffus – direkt.
    Wir hören zu, was es über den Menschen vor der Kamera sagt.

    B – Schatten: das gedämpfte Echo des Lichts

    Schatten ist kein Gegner.
    Er ist die leise Ergänzung des Lichts, ein Raum, der Geheimnis schafft.
    Wir lernen, Schatten bewusst zu setzen, zu formen und zu steuern:
    Wie viel Dunkelheit verträgt ein Portrait?
    Wann wird sie zur Poesie?

    C – Hell–Dunkel: Zwischen High Key und Low Key

    Low Key: Das Portrait wird zu einem Flüstern.
    Dunkelheit umarmt das Gesicht, Konturen werden zu Andeutungen.
    Ein Bild wie ein Atemzug im Halbdunkel.

    High Key: Alles ist Licht, fast schwerelos.
    Sanfte Übergänge, kaum Schatten.
    Ein Portrait wie ein Moment kurz vor dem Erwachen.

    Wir erarbeiten beide Stile — technisch und emotional — und lernen, wann welcher Ausdruck zur Person
    passt.

    D – Intensives Close-Up: Licht als Skulptur

    Ein Close-Up ist ein Versprechen:
    Ich sehe dich ganz.
    Hier zeigen wir, wie subtilste Lichtführung Mimik, Textur und Ausdruck verstärkt:
    1 Lichtquelle, 1 Gesicht, 1 Moment.
    Technisch minimal, emotional maximal.

    Inhalte:
    – Lichtcharakteristika
    – Schattenführung
    – High Key / Low Key
    – Close-Up intensive Lichtgestaltung

  • Leica Welt Wetzlar
    15. - 16. Mai 2027

    Ziel:
    Klarheit + bildnerische Essenz

    Der Mai ist ein Monat des Übergangs.
    Das Licht wird weicher, die Tage länger, die Welt öffnet sich — und genau darin liegt die Herausforderung:
    Was bleibt, wenn alles möglich scheint?

    In diesem Workshop geht es um bewusste Reduktion.
    Nicht als Verzicht, sondern als Entscheidung.
    Ein starkes Portrait entsteht oft dort, wo nichts mehr ablenkt —
    wo Form, Haltung und Ausdruck Raum bekommen.

    Wir arbeiten mit dem frischen Frühlingslicht, mit offenen Räumen, ruhigen Flächen und klaren Linien.
    Innen wie außen suchen wir nach Einfachheit, nach Stille im Bild, nach Momenten, in denen ein Mensch
    ganz bei sich ist.

    Reduktion bedeutet hier:
    Nicht weniger fühlen — sondern präziser sehen.

    Wir üben:
    – einfache Hintergründe
    – klare Formen
    – gezielte Schatten
    – nur ein Licht
    – wenige Gesten
    – ruhige Kompositionen

    Reduktion bedeutet:
    Alles Überflüssige entfernen, bis nur noch das bleibt, was spricht.

    Inhalte:
    – Einfachheit als gestalterische Entscheidung

    – Licht & Schatten im Frühlingskontext

    – Minimalistische Portraits

    – Reduktion der Mittel

    – Entwicklung einer klaren, ruhigen Bildsprache

  • Leica Welt Wetzlar
    18. - 19. September 2027

    Ziel:
    Erzählerisches Portrait

    Erste große Verdichtung der bisherigen Themen. Hier geht es um Tiefe und Biografie.

    Ein Portrait kann ein ganzes Leben andeuten — in einem Blick, einer Geste, einer Falte neben dem Auge.

    Storytelling im Portrait bedeutet nicht, große Dramen zu inszenieren.
    Es bedeutet, aufmerksam zu sein:
    der Raum, der Geruch, die Stille, die Kleidung, die Hände, die Haltung.
    All das erzählt von Biografie.

    Wir erarbeiten Techniken, um kleine Hinweise in Bilder zu legen:
    – ein Gegenstand, der Bedeutung hat
    – ein Ort, der Erinnerungen trägt
    – ein Ausdruck, der etwas Unausgesprochenes verrät
    – eine Farbe, die Resonanz erzeugt

    Es geht um das feine Erzählen, nicht um große Bühnenbilder.

    Inhalte:
    – Bedeutung von Details
    – Mikrogesten, Nebenschauplätze
    – Sequenzen & Andeutungen
    – Zugang zu emotionaler Wahrhaftigkeit

  • Akademie für Fotografie Hamburg
    13. - 14. November 2027

    Ziel:
    Umgebung als Teil der Person verstehen

    Kurz vor der Winterpause. Großartig für Outdoor-umgebung und urbane Räume.

    Jeder Raum trägt eine Stimme in sich manchmal flüsternd, manchmal laut, manchmal wie ein Echo
    vergangener Geschichten. In der Portraitfotografie wird der Raum nicht nur Kulisse, sondern eine
    unsichtbare Erweiterung der porträtierten Person.

    In diesem Modul öffnen wir die Sinne für die Atmosphäre eines Ortes:
    für seine Linien, seine Tiefe, seine Stille und seine Geräusche. Wir lernen, wie Räume Gefühle formen
    und wie sie die Haltung eines Menschen verändern.

    Der Mensch steht nicht vor einem Hintergrund er steht in einem Kontext.
    Und dieser Kontext spricht mit.

    Wir üben, Räume zu lesen:

    • Wie fällt das Licht über Mauern, Asphalt, Laub oder in ein Zimmer am frühen Nachmittag?

    • Welche Farben trägt der Ort in sich, welche Stimmungen liegen in seinen Schatten?

    • Welche Perspektive öffnet eine Geschichte, welche verschließt sie?

    Wir erkunden urbane Orte, Fassaden, offene Plätze, schmale Gassen, Grünflächen, Innenräume
    und betrachten sie nicht als Set, sondern als Resonanzkörper, der mit der fotografierten Person vibriert.

    Die Person wird Teil des Raumes – und der Raum Teil der Erzählung.

    Inhalte:
    – Architektur, Textur, Licht
    – Räume lesen
    – Mensch & Ort als Einheit
    – Umgebungs-Portrait

  • Akademie für Fotografie Hamburg
    15. - 16. Januar 2028

    Ziel:
    Farbpsychologie & Reduktion verstehen

    Neuer Start im Jahr, sehr passend für Fokus & Klarheit.

    Farben sind Emotionen: warm, kühl, laut, still.
    Farbe lenkt, betont, weckt Erinnerungen.

    Schwarzweiß dagegen ist Reduktion.
    Es nimmt Ablenkung, schärft Essenz, betont Struktur und Ausdruck.
    Ein Schwarzweißportrait spricht oft direkter, hartnäckiger, ehrlicher.

    Wir untersuchen:
    – Wie wirken Hauttöne?
    – Welche Farbtemperatur erzählt welche Stimmung?
    – Wann hilft Farbe beim Storytelling?
    – Wann stört sie?

    Und vor allem:
    Welches Medium (Farbe oder S/W) entspricht der Person wirklich?

    Inhalte:
    – Farbwelten & Stimmung
    – Hauttöne & Licht
    – Schwarzweiß-Reduktion
    – bewusste Bildentscheidungen

  • Leica Welt Wetzlar
    18. -19. März 2028

    Ziel:
    individuelle Bildsprache entwickeln

    Jetzt, nach einem Jahr, reift der eigene Blick sichtbar.

    Deine Handschrift entsteht nicht aus Technik.
    Sie entsteht aus deiner Haltung.

    Wir gehen der Frage nach:
    Was macht ein Bild unverwechselbar „dein“?
    Ist es Ruhe? Nähe? Raum? Melancholie? Humor? Klarheit?

    Wir analysieren deine bisherigen Arbeiten:
    Welche wiederkehrenden Muster erkennst du?
    Welche Emotion taucht immer wieder auf?
    Welche Perspektive wählst du intuitiv?

    Die eigene Bildsprache ist kein Stil, sondern eine Konsequenz aus Ehrlichkeit.

    Inhalte:
    – Portfolio-Analyse
    – Wiederkehrende Muster finden
    – visuelle Identität herausarbeiten
    – persönliche Haltung stärken

  • Leica Welt Wetzlar
    13. - 14. Mai 2028

    Ziel:
    dokumentarisches Portrait

    Sehr lebendig, sehr menschlich. Die Tiefe der Reportage trifft die Feinheit des Portraits.

    Reportageportraits sind keine Inszenierung.
    Sie sind das Einfangen von Realität so, wie sie stattfindet.

    Wir üben:
    – geduldig beobachten
    – Unordnung zulassen
    – Zwischentöne erkennen
    – Geschwindigkeit reduzieren
    – Nähe durch Zurückhaltung

    Ein Reportageportrait ist ein Geschenk:
    Es zeigt nicht nur die Person, sondern auch ihre Welt.


    Inhalte:
    – Beobachten ohne Einzugreifen
    – Alltagsmomente
    – Geste, Blick, Handlung
    – Portrait in Bewegung & Prozess

  • Akademie für Fotografie Hamburg
    09. - 10. September 2028

    Mit der bewussten Verwendung von Unschärfe wird der Raum weich wie Atem.
    Unschärfe ist kein Makel und kein technischer Fehler – sie ist eine Einladung, den Blick zu lenken,
    Tiefe zu erzeugen, eine Stimmung zu formen.

    Wir experimentieren mit:

    • Tiefer und sehr tiefer Unschärfe (f/1.2 bis f/2.8)

    • Bewegungsunschärfe als Ausdruck von Lebendigkeit

    • Raumunschärfe für Atmosphäre und Trennung von Person und Hintergrund

    • Unschärfeebenen, die wie Schleier wirken und Bilder fast träumerisch aufladen

    Unschärfe verwandelt Orte in weiche Klangflächen und Menschen in leise Gestalten im Licht.
    Sie ermöglicht Intimität – oder Distanz.
    Sie zeigt, was wichtig ist – und lässt verschwimmen, was nur Geräusch ist.

    In der Kombination aus Raumlesen und Unschärfewahl entsteht eine Bildsprache, die nicht nur dokumentiert,
    sondern fühlt.

    Inhalte:

    • Erkundung verschiedener urbaner Räume

    • Beobachten von Licht, Schatten und Raumtiefe

    • Portraitübungen mit Low Depth-of-Field, Bewegungsunschärfe und räumlicher Unschärfe

    • Arbeiten mit natürlichem Licht und reflektierenden Oberflächen

    • Zusammenarbeit mit der porträtierten Person, um eine Beziehung zwischen Mensch und Raum
      aufzubauen

    • Reflexion darüber, wie der Ort das Wesen eines Menschen beeinflusst

  • Leica Welt Wetzlar
    03. - 05. November 2028

    Ziel:
    Ein persönliches, in sich stimmiges fotografisches Werk schaffen
    Position im Kurs: Der große Schlusspunkt der 18 Monate

    Nach 18 Monaten intensiven Sehens, Lernens, Zweifelns, Erkundens und Wachsens ist dieses Abschlussmodul der Ort, an dem sich alles bündelt. Die Fragmente, die Übungen, die Experimente, die gelungenen und die gescheiterten Bilder – all das fügt sich nun zu etwas Größerem:
    einem eigenen Werk.

    Dieses Modul ist wie das Schließen eines Kreises.
    Es ist ein Moment der Klarheit, der Konzentration und des Mutes:
    sich mit der eigenen fotografischen Stimme zu zeigen – unverstellt, ehrlich, gewachsen.

    Wir widmen uns der Kunst der Auswahl.
    Denn oft entsteht die eigentliche Kraft eines Werkes nicht im einzelnen Bild,
    sondern im Zwischenraum, im Rhythmus, in der Reihenfolge, im Atem der Serie.

    Wie ein Gedicht, das aus einzelnen Worten erst durch seine Komposition zu Musik wird, so entsteht auch eine fotografische Serie aus Tonalität, Stille, Pausen und Wiederholungen.

    Dieses Modul führt dich behutsam, aber entschlossen in die finale Form deiner Arbeit.

    Inhalte & Schwerpunkte

    1. Bildauswahl & Editierung

    • Sichtung deiner Arbeiten aus den gesamten 18 Monaten

    • Analyse der stärksten und schwächsten Bilder

    • Bildgruppen finden: thematisch, formal, emotional

    • Reduktion als Mittel der Verdichtung

    • Arbeiten mit verschiedenen Editierungsstrategien:

      • intuitiv

      • dramaturgisch

      • formal/ästhetisch

      • inhaltlich/biografisch

    • Klärung der zentralen Botschaft deiner Serie:
      Worum geht es wirklich?
      Welche Bilder tragen die Geschichte – und welche stören sie?

    2. Sequenzen & Bildfolge

    Die Reihenfolge ist Teil des Ausdrucks.
    Der Abstand zwischen zwei Bildern ist Bedeutung.
    Der Rhythmus schafft Atem und Spannung.

    Wir arbeiten intensiv an:

    • Sequenzen (lineare Erzählung, Spannungsbogen, Perspektivwechsel)

    • Bildpaaren (Dialoge zwischen zwei Bildern)

    • Loops & Zirkeln (Serien, die beginnen, wo sie enden)

    • Variationen von Nähe & Distanz, Schärfe & Unschärfe, Licht & Dunkel

    • Tempo (ruhige vs. dynamische Bildfolgen)

    Ziel ist eine Serie, die sich wie eine innere Reise anfühlt – klar, reduziert, schlüssig.

    3. Präsentationsformen

    Wie wird aus einer Serie ein Werk?

    Wir entwickeln gemeinsam die bestmögliche Form für dein Projekt:

    • Ausstellung

      • Formate, Materialität, Hängung

      • Rhythmus und räumliche Dramaturgie

      • Beziehung zwischen Werk und Betrachtenden

    • Buch / Leporello / Heft / Sequenzmappe

      • Struktur, Layout, Bindung

      • Doppelseiten & Bildübergänge

      • Textintegration (poetisch oder dokumentarisch)

    • Portfolio / Mappe

      • Auswahl für Bewerbungen, Stipendien, Kund*innen

      • Schärfung deiner visuellen Identität

    Wir betrachten Präsentation nicht als Verpackung, sondern als letzten Teil der Erzählung.

    4. Abschlussgespräch & Zukunftsanalyse

    Im letzten Teil des Moduls ist Raum für Reflexion und Weitsicht.

    • Wo stehst du nach 18 Monaten?

    • Was hat sich in deiner Arbeit verändert?

    • Welche Stärken haben sich herausgeschält?

    • Welche Themen wollen dich weiter begleiten?

    • Welche nächsten Schritte sind denkbar (eigene Projekte, Ausstellungen, Buchideen)?

    • Welche Routinen helfen dir, deine fotografische Stimme weiter wachsen zu lassen?

    Zum Abschluss führen wir ein persönliches, ausführliches Gespräch über deine Serie und deine
    fotografische Zukunft. Dieser Moment ist zugleich feierlich und ruhig – ein bewusster Ausklang
    der gemeinsamen Reise.

NEUN PROJEKTE, NEUN SCHRITTE ZUR EIGNEN HANDSCHRIFT

In jedem der neun Module entsteht ein eigenständiges fotografisches Projekt.
Götz Schleser setzt nach jedem Treffen Impulse – eine Hausaufgabe im klassischen Sinn, für neue Richtungen, Fragen und Verdichtungen.

Die Arbeiten werden bis zum nächsten Modul im eigenen Stil umgesetzt.
Dann werden sie gezeigt, betrachtet, besprochen.

Neun Werkphasen.
Neun Spiegel.
Neun Schritte näher zur eigenen fotografischen Sprache.

DAS GROSSPROJEKT, EIN WERK,DAS WÄCHST

Parallel dazu entwickelt jede:r Teilnehmer:in ein selbst gewähltes, übergreifendes Fotoprojekt.

Über rund 19 Monate wird es vertieft, geschärft, hinterfragt.
Es darf sich verändern – aber nicht an Tiefe verlieren.

Regelmäßiges Feedback begleitet den Prozess.
In der Gruppe wird das Projekt immer wieder sichtbar gemacht – als lebendiger Weg, nicht als fertiges Produkt.

Am Ende steht kein Experiment.
Sondern ein Werk.

KONTINUIERLICHE 1:1 BEGLEITUNG

Zwischen den Modulen findet jeweils ein persönliches 60-minütiges Coaching statt, telefonisch oder per Video.

Ein Raum für Präzision.
Für Zweifel.
Für Entscheidungen.

Während der Gruppentreffen ergänzen individuelle Gespräche die gemeinsame Arbeit.

Die Meisterklasse ist kein Seminar.
Sie ist eine Begleitung.

KURSBEITRAG

12.000 € ( incl. MwSt )

Die Organisation von Anreise und Aufenthalt liegt bei den Teilnehmer:innen; entsprechende Kosten sind nicht Bestandteil der Meisterklasse

Die Meisterklasse ist mehr als eine Weiterbildung.
Sie ist ein gemeinsamer Weg über viele Monate geprägt von Vertrauen, Offenheit und ehrlicher Auseinandersetzung.

Deshalb erfolgt die Bewerbung ausschließlich per E-Mail.
Im nächsten Schritt lernen wir uns in einem persönlichen Gespräch kennen. Nicht nur die fotografische Arbeit ist entscheidend, sondern auch die Frage, ob wir menschlich gut miteinander arbeiten können.

Die Gruppe bleibt bewusst klein.
Jede Entscheidung für einen Platz ist eine Entscheidung für ein gemeinsames Arbeiten auf Augenhöhe.

Nach unserem Gespräch und einer beidseitigen Zusage wird die Teilnahme verbindlich.

Mit der Anmeldung bestätigst du zudem, die AGB gelesen und verstanden zu haben.

Wenn du spürst, dass dieser Weg für dich richtig ist, schreibe mir.
Erzähle mir von dir, deiner fotografischen Arbeit und deiner Motivation.
Ich freue mich auf unser Kennenlernen.

BERWERBUNG & ANMELDUNG

ÜBER MICH:)

EIN KUNSTHANDWERK MIT VIELEN GESICHTERN

Hallo, ich bin Götz und arbeite seit 1998 als freiberuflicher Fotograf in Berlin.
Meine Leidenschaft und größtes Expertisegebiet ist die Portraitfotografie:
Menschen, nicht selten Prominente aus Politik, Kultur und Wirtschaft in ihrer Einzigartigkeit zu erfassen und authentisch abzubilden, erfordert ein behutsames Spiel mit Kamera und Kulisse, das mich jedes Mal aufs Neue fasziniert.
Unter anderem fotografiere ich für diverse Bundesländer und Ministerien, Parteien, für den SPIEGEL, die ZEIT, für die Kulturstiftung der Länder, Mercedes Benz, Sixt, die Deutsche Energie-Agentur und viele mehr.
Außerdem gebe ich regelmäßig Workshops für alle die ihre Bilder aus dem Kopf los werden wollen, leite den BFF Förderpreis und bin Dozent für Portraitfotografie an der Akademie für Fotografie in Hamburg.

Das frei in freiberuflich bedeutet mir viel. Abseits von Auftragsarbeiten gehe ich mit großer Freude eigenen Ideen nach. Mein Herzens und Mammutprojekt ist die stetig wachsende Portraitreihe FÖDERAL, die ich von Februar bis März 2024 in der Leica Galerie in Wetzlar ausstellen konnte. Den Auslöser drückte 2009 ein verzweifelter STERN Redakteur, mit der dringenden Bitte um ein titeltaugliches Porträt des Thüringer Ministerpräsidenten. Ein solches war weder in meinem Archiv noch in den zahlreichen Bildagenturen zu finden und enthüllte schließlich einen drastischen Portraitmangel in der deutschen Spitzenpolitik. Binnen eines Jahres hatte ich die Ministerpräsident:innen aller sechzehn Bundesländer vor der Linse - und den Vorsatz gefasst, bei jedem Amtswechsel zurückzukehren. Bisher habe ich 47 Ministerpräsident:innen vor der Kamera gehabt.

Pressezitate:

„Immer überraschend, nie stromlinienförmig: Die Porträts von Götz Schleser sind ebenso experimentierfreudig wie durchdacht. Die unorthodox komponierten Menschenbilder gefallen nicht jedem. Dem Erfolg bei seinen Kunden aus Politik, Wirtschaft und Medien tut das allerdings keinen Abbruch.“

— PHOTOPRESSE

„Götz Schleser, geb. 1967, gehört heute zu den besten Portraitfotografen in Deutschland; Prominente aus Politik, Kultur und Wirtschaft stehen vor seiner Kamera.“

— PHOTONEWS

„Götz Schleser fotografiert, als würde er mit der Stille verhandeln. Seine Portraits verweigern das Poltern der Pose; sie suchen den Zwischenmoment wenn der Blick kurz nicht performt, sondern einfach da ist. Schleser interessiert weniger das große Statement als die kleine Verschiebung ein Winkel des Kopfes, ein Atemzug, ein Schatten, der gerade erst zu denken beginnt. So entstehen Bilder, die nicht „überzeugen” wollen, sondern überdauern: konzentriert. klar. ohne dekoratives Rauschen. Man spürt darin eine Ethik der Nähe: respektvoller Abstand. präzise Neugier. Das Licht ist nüchtern und freundlich zugleich keine Effekthascherei, eher eine ruhige Bühne, auf der Charakterarbeit möglich wird. Vielleicht rührt gerade daher die Ruhe seiner Fotografien: Sie sind weniger Schlussakkord als Einladung zum Weiterhören.“

— ProfiFoto

Einzelausstellungen:

2012 Auftragsausstellung für das Land Rheinland-Pfalz : Schätze des Landes Rheinland-Pfalz in Koblenz auf der Festung Ehrenbreitstein
2013 Ausstellung in Hamburg „politische Portraits“
2014 Ausstellung in Baden-Baden „politische Portraits“
2015 Ausstellung in Obertorf „Gezeiten“
2017 Ausstellung in Berlin „politische Portraits“
2017 Ausstellung in Dresden „Sächsische Sichten“
2018 Auftragsausstellung für das Land Rheinland-Pfalz : Schätze des Landes Rheinland-Pfalz in Koblenz auf der Festung Ehrenbreitstein, China, Uganda
2019/20 Ausstellung Leica Galerie in Zingst „politische Portraits“
2023 Ausstellung Leica Galerie Stuttgart „FÖDERAL“
2024 Ausstellung Leica Galerie Wetzlar „FÖDERAL“